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< class="imPgTitle" style="display: block;" itemprop="headline">Hebe - Gartenpflanze des Monats August 2018
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Herausgegeben von in Gartenpflanze des Monats ·
    
Gartenpflanze des Monats August 2018: Hebe
                
Spätsommerfest im Garten: Die Hebe
Die Hebe ist die ideale Pflanze, um Garten und Terrasse im Spätsommer  noch einmal aufzupeppen. Weiße, violette, pinkfarbene oder lila Blüten  schenken dem Ganzen sofort neue Energie, wobei das Laub der Hebe in  Farben von Hellgrün bis Dunkelgrün und sehr hellem Grau variiert. Im  Winter und Frühjahr haben manche Exemplare sogar violett-rote Blätter.  Dank der etwas gewundenen Struktur hat die Pflanze eine lockere,  natürliche Ausstrahlung und die Blütenstände sind sehr beliebt bei  Schmetterlingen und Bienen. Die vielseitigen Hebe-Pflanzen, werden oft  in Beeten und Rabatten, Steingärten oder als Teichbepflanzung  eingesetzt, aber sie sind auch ausgezeichnet als Kübelpflanze für Balkon  oder Terrasse geeignet. Die Hebe ist immergrün und bringt so das ganze  Jahr über Leben in den Garten.
 



Sortimentsauswahl

Das Hebe-Sortiment kann in zwei Gruppen unterteilt werden:

- Die größte besteht aus meist winterharten, immergrünen Arten mit  dekorativem Laub. Die bekanntesten sind H. 'Emerald Gem' syn. 'Green  Globe', H. ochracea 'James Sterling', H. 'Autumn Glory', H. pimeloides,  H. buxifolia und H. pinguifolia.

- Völlig anders, aber ebenfalls mit allen guten Eigenschaften der Hebe  ausgestattet, ist die Art H. andersonii, die auch als Strauchveronika  bezeichnet wird. Sie blüht im Spätsommer und Herbst und ist besonders am  1. und 2. November (Allerheiligen und Allerseelen) beliebt.
 

Wissenswertes Hebe

• Die Hebe kam 1835 von Neuseeland nach Europa. Die Sorten, die daraus  hervorgegangen sind, sind durch Kreuzungen recht winterhart.
• Hebe, die Göttin der Jugend, ist in der griechischen Mythologie die  Tochter von Zeus und Hera und wurde die Braut des Herakles.
• Hebepflanzen vertragen salzhaltige Luft recht gut und sind daher die  ideale Wahl für Gärten und Balkone in Küstenregionen.
 



Herkunft

Hebe wächst in der südlichen Hemisphäre, vor allem in Neuseeland, aber  auch in Französisch-Polynesien, auf den Falkland-Inseln und in  Südamerika. Es gibt ungefähr dreißig Arten, die ziemlich robust sind:  Die Pflanze wächst sowohl in Küstengebieten als auch in Bergregionen in  großen Höhen, dort entwickelt sie allerdings viel kleinere Blätter.
 

Worauf Sie beim Kauf achten sollten:

• Überprüfen Sie das Verhältnis von Topfgröße zu Pflanzendurchmesser,  die Anzahl der Blütenknospen und ob die Pflanze frei von Krankheiten und  Schädlingen ist.
• Je nach Art werden die Pflanzen sowohl im Freiland als auch in  Gewächshäusern angebaut. Gute Produzenten sorgen dafür, dass auch  draußen kultivierte Hebepflanzen in einem sauberen Topf in den Handel  kommen.
• Je größer die Pflanze, desto dekorativer und umso einfacher ist der Umgang mit Hebe.
• Zum Zeitpunkt des Kaufs dürfen sich keine vertrockneten oder abgestorbenen Pflanzenteile an der Pflanze befinden.
 

Verkaufs- und Präsentationstipps

Die Hebe ist im Sommergarten ein klassischer Durchstarter: Die Blüte  beginnt, wenn die meisten anderen Pflanzen ihren Höhepunkt bereits  überschritten haben und sie setzt sich bis zum Spätherbst fort. Dies  macht sie zur idealen Pflanze für Urlauber, die bei ihrer Heimkehr auf  der Suche nach einer fröhlichen Auffrischung für Garten und Balkon sind.  Geben Sie der Pflanze einen prominenten Platz im Geschäft und betonen  Sie die lange, späte Blüte. Schmücken Sie die Präsentation mit  Schmetterlingen und Insektenhotels und einigen kleinen Möbeln für die  Terrasse. Die intensiven Farben passen gut zu regionalen sommerlichen  Produkten wie Marmeladen und Säfte. Alles zusammen sorgt für eine  Atmosphäre voller Wärme und Genuss und macht Lust noch viel Zeit im  Garten zu verbringen.
 



Pflegetipps für Konsumenten

• Die Hebe steht am liebsten sonnig. Dabei verträgt sie sogar volle Sonne, doch sie gedeiht auch im Halbschatten.
• Die Pflanze bevorzugt luftige, humusreiche Böden.
• Das Gießwasser muss immer ablaufen können, aber der Wurzelballen sollte zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen.
• Während der Blüte alle zwei Wochen etwas Dünger geben, verwelkte Blüten entfernen.
• Die Hebe ist recht winterhart, aber bei starkem Frost sollte die  Pflanze zum Schutz  eingepackt werden, vor allem, wenn es sich um eine  Kübelpflanze handelt. Die Strauchveronika überwintert lieber frostfrei.
• Wird die Pflanze nach dem Winter zurückgeschnitten, bleibt sie schön und kräftig.


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