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< class="imPgTitle" style="display: block;" itemprop="headline">Gartenpflanze des Monats Juli 2018: Die Olive
Behne-Blumen
Herausgegeben von in Gartenpflanze des Monats ·
Die Olive: Sommerlicher Schmuck
Der Reiz des Olivenbaums (Olea) liegt in der Kombination aus dem  knorrigen Stamm und den silbergrünen Blättern, die das ganze Jahr über  an der Pflanze bleiben. Dank ihres charakteristischen Aussehens sorgt  die Pflanze auf der Terrasse oder dem Balkon gleich für eine  südländische Atmosphäre, die an die Länder rund um das Mittelmeer  erinnert, wo überall Olivenbäume wachsen. Im Mai und Juni blüht die  Olive mit cremefarbenen, duftenden Blüten, aus denen sich später die  Oliven-Früchte entwickeln. Da man diese essen kann, ist die Olive nicht  nur eine Zier- sondern auch eine Nutzpflanze.
 

Sortimentsauswahl
Olijf Die bekannteste Olivenart ist Olea europaea, eine Pflanze, die aus  Europa stammt. Es gibt Hunderte von Sorten, die sich in der  Olivenproduktion, der Art des Wachstums und der Umwelt, in der sie am  besten gedeihen, unterscheiden. Als Gartenpflanze wird meistens die  Olivensorte ‘Lessini’ angeboten: Sie ist verträgt winterliche  Bedingungen recht gut und ist nicht besonders anfällig für Krankheiten.
 

Wissenswertes Olive

• In der griechischen Mythologie schenkt Pallas Athene der Stadt Athen  ihre Weisheit in Form eines Olivenbaums. Aus diesem Grund steht noch  heute ein Olivenbaum auf der Akropolis.
• Ein Olivenzweig symbolisiert Frieden und Glück und wurde in alten Kulturen oft den Göttern geopfert.
• Die attraktive Färbung der Blätter ist so typisch, das sie für einen eigenen Farbton steht: Olivgrün.
 

Herkunft

Der wissenschaftliche Name Olea leitet sich vom lateinischen „Oliva“ ab,  was wiederum vom griechischen „elaia“ stammt und „Olivenfrucht“  bedeutet. Aus fossilen Überresten ist ersichtlich, dass die Pflanze  schon seit 20-40 Millionen Jahren auf der Erde wächst. Die Olive hat  sich vor etwa 6000 Jahren von Armenien über Südeuropa verbreitet, wo die  Bäume überall wachsen. Die Olive wird immer schöner und knotiger, je  älter sie wird: Der Baum kann 1000 Jahre alt werden. Olivenbäume werden  seit Jahrhunderten als Nutzpflanze zur Gewinnung von Oliven und Olivenöl  angebaut.
 

Worauf Sie beim Kauf achten sollten
:
• Beim Kauf einer Olive ist ein gutes Verhältnis zwischen Stamm und  Blattkrone wichtig: je älter der Baum, desto höher der Preis.
• Außerdem ist die Anzahl der Zweige in verzweigten Bäumen ausschlaggebend für den Wert und damit den Preis.
• Die Olive wird als Tischbäumchen, Strauch und mit Stamm bis zu einer  Höhe von 250 cm angeboten. Sehr beliebt sind eigenwillig geformte  Stämme, die ein wenig wie Bonsais aussehen.
• Die Pflanze muss frei von Schädlingen und Krankheiten sein, insbesondere von Schild- und Wolllaus.
• Die Olive muss mit einem Pflanzenpass geliefert werden, sonst darf die Pflanze nicht in den Handel.
 

Verkaufs- und Präsentationstipps

Stellen Sie ein Sortiment mit unterschiedlich großen Pflanzen zusammen,  damit deutlich wird, dass es auch Olivenbäume für den Balkon oder nicht  besonders große Terrassen gibt. Mediterrane Elemente, wie ein Boden aus  portugiesischen oder levantinischen Zierkacheln, sorgen für Atmosphäre,  genau wie Terrakottatöpfe. Die optische Attraktivität der Olive kommt in  Gesellschaft anderer Pflanzen, die die Urlauber südlicher Länder  kennen, noch besser zur Geltung. Dies kann Lavendel sein (passt gut zum  Silbergrün der Olivenblätter) oder die Agave. Wer auch Kochbücher  verkauft, kann einen Stapel mit Mezze und Tapas-Rezepten und ein paar  Gläser mit besonderen Oliven für ein attraktives Gesamtbild dazustellen.
 

Pflegetipps für Konsumenten

• Der Olivenbaum steht gern warm und sonnig.
• Der Wurzelballen sollte immer leicht feucht sein, aber das Wasser muss ablaufen können.
• Sich kräuselnde Blätter sind ein Zeichen dafür, dass die Pflanze zu nass steht.
• Die etwas größeren Exemplare können Frost bis -5°C vertragen, sinken  die Temperaturen weiter, sollten die Pflanze mit Vlies abgedeckt werden.
• Wenn die Olive als Kübelpflanze verwendet wird, ist eine gute Drainage  wichtig und die Pflanze sollte besser frostfrei überwintert werden.
• Geben Sie während der Vegetationsperiode von März bis September etwas Dünger, allerdings eher weniger als zu viel.
• Geschnitten wird im zeitigen Frühjahr, um die schöne Form zu erhalten und das Wachstum anzuregen.


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